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Patientenverfügung

 

Mit einer Patientenverfügung können Volljährige ihren Patientenwillen im Voraus festlegen. D.h. sie können bestimmen, ob und wie sie später ärztlich behandelt werden möchten, wenn sie ihren Willen selbst nicht mehr äußern können. Die Patientenverfügung richtet sich also an die Adresse des Arztes. Viele Menschen glauben, dass die nahen Angehörigen wie der Ehegatte, Lebensgefährte oder die Kinder diese Entscheidungen zu treffen. Dies ist nicht der Fall. Nur die Patientenverfügung gibt dieses Selbstbestimmungsrecht zur Wahl der Behandlungsmethode und des Behandlungsabbruchs. Ohne Patientenverfügung wird sich daher ein Arzt schon aus Gründen der eigenen Haftung für die Maximalbehandlung entscheiden.

 

Voraussetzung für die Wirksamkeit einer Patientenverfügung ist die Schriftform, d.h. sie muss eigenhändig unterschrieben und mit Ort und Datum versehen werden. Eine notarielle Beurkundung oder Beglaubigung ist nicht erforderlich. Ein Widerruf der Patientenverfügung ist jederzeit formfrei möglich.

 

Die Patientenverfügung muss präzise und zweifelsfrei formuliert sein. Allgemeine Formulierungen – wie in „in Würde sterben wollen“ – sind dabei nicht ausreichend. Es muss erkennbar sein, dass Sie sich nach reiflicher Überlegung gegen/für bestimmte Behandlungsmethoden entschieden haben. Gern unterstützen wir Sie bei den Formulierungen, damit Ihr Selbstbestimmungsrecht auch verwirklicht wird.

 

 

GEMEINSCHAFTLCHES TESTAMENT/ EHEGATTENTESTAMENT