ANWALTSKANZLEI

IHRE PARTNER IM FAMILIEN- UND ERBRECHT

NOLTEMEIER • NIEDERL

Nichteheliche Lebensgemeinschaft

 

Auf nichteheliche Lebensgemeinschaften sind die Regelungen für die Scheidung und das Getrenntleben von Ehegatten nicht übertragbar. Dennoch bringt auch die Auflösung eines Zusammenlebens ohne Trauschein oft rechtliche Fragen mit sich. Diese sind nach allgemeinen zivilrechtlichen Vorschriften zu klären. Dies betrifft beispielsweise die Verteilung des für die gemeinsame Wohnung angeschafften Hausrats oder die Verpflichtungen aus einem gemeinsamen Mietvertrag.

Gibt es gemeinsame Kinder, gelten für den Umgang und für den Unterhalt des Kindes die gleichen Grundsätze wie bei ehelichen Kindern. Auch der betreuende Elternteil kann einen Unterhaltsanspruch für sich geltend machen. Innerhalb der ersten drei Lebensjahre des Kindes ist auch die nicht verheiratete die Mutter – bzw. der Vater - nicht verpflichtet, eine Erwerbstätigkeit auszuüben. Der Unterhaltsanspruch in dieser Zeit bemisst sich nach dem Einkommen, das bis zur Geburt des Kindes erzielt worden war.

 

Wird Elterngeld bezogen, ist dieses teilweise auf den Unterhaltsanspruch der Mutter bzw. des Vaters anzurechnen.